Päppeltips gesucht

Futterergänzung, Barfen, und was es sonst noch so gibt.

Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Mo 19. Mär 2012, 17:41

Danke Euch beiden, Petra und Lina! Die Hinweise auf Megestat und Baptisia und die Links habe ich weitergemeldet, ich hoffe, meine Schwester gibt heute abend mal Laut, wie es bei der TÄ war. Von der hält sie viel, die ist mit einem TA der bekannten Berliner Kleintierklinik verheiratet und schickt in Zweifelsfällen auch dorthin. Die haben schon den Bruder von Lilli gerettet vor ein paar Jahren. Das wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit und vor einer schrecklichen endgültigen Entscheidung würde der Weg sicherlich dorthin führen.

Das Cortison hat Lilli schon eine ganze Zeitlang bekommen, es zeigt wohl so gut wie keine Wirkung.

Es ist zum K...., die Lilli war immer gesund und völlig unproblematisch, eine süße zierliche komplett schwarze Miez, die zärtlichste Schmuserin, die ich kenne. In den letzten zwei Jahren kam dann eins zum anderen: Veränderungen in der Katzengruppe durch Tod und Zuzug, Herrchen muß berufsbedingt Wochenendpendler sein, Aufregung durch eine Besuchskatze (führte zu Leck-Alopezie), zunehmende Nervosität bei Lilli, sowieso wuschiges Eßverhalten - und obendrauf dann die verd... Calici. Muß da ausgerechnet ein Stamm reingetragen werden, gegen den die Impfung nicht anschlägt, es ist doch nur zum Heulen. :(
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon vilma » Mo 19. Mär 2012, 17:45

Ist denn sicher, dass nur Calici der Übeltäter ist oder spielt da noch was anderes mit rein, zB eine Autoimmungeschichte?
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Ich halte euch in meiner Tatze.
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Mo 19. Mär 2012, 18:25

vilma hat geschrieben:Ist denn sicher, dass nur Calici der Übeltäter ist oder spielt da noch was anderes mit rein, zB eine Autoimmungeschichte?

Das hab ich jetzt grad nicht parat - möglich wäre es natürlich. Das schlechte Essen ist seit ca. 1 1/2 Jahren ein Problem, fatal, weil die Lilli sowieso immer ein zierliches Mädchen war. ::?
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » So 25. Mär 2012, 12:56

Also, autoimmune Ursachen werden durchaus auch diskutiert, aber die TÄ hat sich nicht eindeutig geäußert, an was sie dabei genau denkt.

Derzeit gibt es einen mini-mini-kleinen Aufwärtstrend. Schabefleisch, Aufzuchtmilch und Thunfisch gehen in die Katze rein, wenn auch in Mini-Portiönchen.
Da das Cortison durch ist, kann Lilli jetzt eine kleine Dosis Metacam bekommen und das scheint zu helfen. Lilli wehrt sich auch schon energischer, wenn sie eingefangen werden muß, weil der nächste TA-Besuch ansteht, und sie wollte nicht mehr bei Boris im Séparée wohnen, sondern wieder die ganze Wohnung in Besitz nehmen. Das Zahnfleisch heilt, aber es geht sehr langsam voran.
Zu allem Überfluß hat meine Schwester in den letzten Tagen auch noch die Eigenbedarfs-Kündigung für ihre Wohnung bekommen, wo sie seit 15 Jahren wohnt ... das hat gerade noch gefehlt.
Ein paar Daumen können die beiden Damen noch wieder brauchen ...
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon vilma » So 25. Mär 2012, 13:41

Ach je... meine Daumen haben sie natürlich!
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon tanteanna » Mi 18. Apr 2012, 11:52

Ich bin derzeit auch wieder auf der Suche nach Päppeltips. Meine Quietsche will nicht fressen.
Falls euch noch was einfällt, zum Ausprobieren, ich bin über jede neue Variante dankbar.
Wie gehts Lilli denn zur Zeit?
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Mi 18. Apr 2012, 12:12

Najaaaa ... immer noch nicht so richtig doll. Mittlerweile ist die Interferon-Spritzenkur durch, es gibt jetzt noch Interferon-Tropfen für eine gewisse Zeit. Das Zahnfleisch scheint seeeeeeehr langsam etwas abzuheilen.
Lilli ist insgesamt wieder etwas munterer und hat ihre alten Schmuse-Rituale mit meiner Schwester wieder aufgenommen, wofür sie eine ganze Zeitlang wohl einfach zu schwach, zu schlecht beieinander war. Das Essen ist aber immer noch sehr problematisch und morgens gibt es Zwangsfütterung mit Spritze. :(
An Essenstips haben die Damen jetzt alles durch, aber ohne richtig durchschlagenden Erfolg. Thunfisch und Schabefleisch (Tatar) ist wohl immer noch etwas, was halbwegs geht, aber auch immer noch nur in Mini-Portionen. Ich hab meiner Schwester von Petras Separat-Fütter-Taktik bei Mika erzählt und sie hat überlegt, Lilli auch hinter geschlossener Tür separat zu füttern, die Kleine ist - neben der Angst vor Schmerzen beim Essen - auch einfach wuschig, schnell ablenkbar und schreckhaft. Ein Pieps irgendwo reicht und sie rennt weg und läßt das Schüsselchen stehen. ::?
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Anke » Mi 18. Apr 2012, 12:39

tanteanna hat geschrieben:Ich bin derzeit auch wieder auf der Suche nach Päppeltips. Meine Quietsche will nicht fressen.
Falls euch noch was einfällt, zum Ausprobieren, ich bin über jede neue Variante dankbar.
Wie gehts Lilli denn zur Zeit?

hast du schon mal Baby - oder Kleinkindkost ausm Glas versucht?? Da gibts doch auch so Sachen mit Hühnchen..?Und das Zeug ist weich und schlabberbar.. ::?
Vielleicht hilfts auch, wenn Du das Futter mauswarm machst, dann riechts etwas mehr, vielleicht frisst sie dann besser??
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon mortikater » Mi 18. Apr 2012, 12:48

Ja - mit Mika ist das echt so eine Sache. Der frißt mittlerweile selber fast überhaupt nicht mehr. Ein bißchen schockt mich das. Ich füttere ihn morgens und spätabends, die Mahlzeit um 19.00 Uhr soll er mit den anderen fressen. Er interessiert sich auch für das Ritual bis alles losgeht, aber dann sitzt er auf dem Geschirrspüler und sieht zu, wie die anderen fressen. Ich warte dann auch manchmal eine halbe Stunde, weil ich denke, der muß merken, daß es auch alleine geht, aber genau das denkt er nicht. :(

Ich habe heute meinen Bruder (Catsitter) gefragt, wie das eigentlich ist, wenn ich weg bin. Dann kommt Mika, sagt er, er wäre der zweite am Napf. (Wer der erste ist, brauche ich nicht zu erwähnen). Er nimmt aber ab, wenn ich ein Wochenende weg bin, er frißt dann, aber nicht viel.

Auf der einen Seite treibt es mich zur Verzweiflung, einen Kater zu haben, der wirklich gut selber fressen könnte, auf der anderen Seite raufen sich alle anderen CNI-Dosis täglich die Haare, weil ihre Katzen zu wenig fressen und sie denen die Schüsselchen hinterher tragen. Da ist Mika nun völlig anders. Der läßt sich willig gut 100 g Futter (15 Spritzen) in zehn Minuten einflößen und er frißt dann auch alles, was er freiwillig nicht anrühren würde. Hält wunderbar sein Gewicht, weil ich weiß, daß er ca. 270 g braucht, um die 6,3 kg zu halten und genau die trichtere ich ihm ein.

Wenn ein ungeliebtes Futter dabei ist, derzeit ist das RC Nierendiät Huhn, fängt er an, im Badezimmer zu wandern. Wie so ein Bettelmönch, immmer im Kreis, läßt dann auch mal gerne was aus dem Mundwinkel rinnen bei der Wanderung. :D

Es ist lästig und zeitraubend, aber auf der anderen Seite auch unglaublich rührend und schön diese Art der Fütterung. Wahrscheinlich falle ich in ein tiefes Loch, wenn ich das mal nicht mehr muß. Aber das wirklich Positive ist natürlich, daß er so wirklich genug und auch genau das Futter kriegt, was er haben muß.

Ich denke schon, daß es eine Überlegung wert ist, das mit einer gestressten Katze zu machen. Mika liebt dieses Ritual, das schwöre ich. Er rennt so fröhlich krähend ins Badezimmer, er wartet da den ganzen Abend drauf.
Petra - mit Kimi, Keke, Lotta, Lina und Jona - Mika, Marnie, Naomi, Mette und Tom im Herzen

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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Berg-Eule » Mi 18. Apr 2012, 13:59

Hach der süße rote Osterhase - er ist schon etwas ganz Besonderes! :lieb:

Allen Päppelkindern gute Besserung!
Einen lieben Gruß von

Gabriele mit Pucki

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... aber mancher Augenblick ist so traurig, dass man nicht erkennen kann, was er wert sein soll. (Gabriele)
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Fr 20. Apr 2012, 13:14

Keine Entwarnung hier ... meine Schwester schrieb auf meine Frage nach dem Lilli-Mäuschen:
"Nicht wirklich gut ... Sie frisst nicht und hat nach wie vor Schmerzen.

Kriegt zwar Metacam, aber das hilft nicht so richtig. Die Entzündungen an den "Backentaschen" sind laut Tierärztin ein klein wenig besser, aber nicht richtig besser, geworden.
Lilli kaut dann auch noch immerzu auf ihrer Backenschleimhaut rum, das macht es sicher auch nicht besser.
Sie kriegt noch die verdünnte Interferonlösung ins Maul getropft, der nächste TÄ-Termin ist, wenn die Flasche leer ist. Also so in 14 Tagen.

Bin nicht begeistert ... Päppel das Mädchen halt weiter mit Rinderbrühe-Katzenbabymilch-Mix oder Reactov-Tonicum oder was auch immer aus Spritze, geb ihr die Medikamente, aber sie scheint sich nicht zu erholen.

Erstmal sah es ja gut aus bei Interferon s.c. - aber seit das durch ist, ist es wieder schlechter geworden."


:(
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon romulus » Fr 20. Apr 2012, 13:20

Hab grad mal nachgesehen - das geht nun schon 2 Monate :(
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Liebe Grüße von Edda mit Milo und Winnie Immer bei mir: Dickie und Socke
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Fr 20. Apr 2012, 14:00

romulus hat geschrieben:Hab grad mal nachgesehen - das geht nun schon 2 Monate :(

Das ist nur die akute Phase. Eigentlich geht es schon noch viel länger ... :(
Schlecht essen tut Lilli schon seit rund Mitte 2010, aber so eher die Marke "nervöses Rumzappeln", man merkte nichts von Schmerzen (die Katzen sind alle regelmäßig bei der TÄ, Zahnfleischprobleme wären bemerkt worden). 2011 kam die Sache mit der Leck-Alopezie, die wohl psychisch war.
Im Februar 2012 kamen dann schlußendlich die Zähnchen raus, nachdem sich alle Beteiligten schon monatelang mit Entzündungen im Mäulchen, Schmerzen und Fütterungs-/Päppelversuchen gequält hatten. Dann war die große Hoffnung, daß die Zahnextraktion den Durchbruch bringt - und die ersten Tage sah alles so gut aus. Dann die Hoffnung aufs Interferon - und die ersten Tage sah alles so gut aus ...
Meine Schwester ist am Ende ihrer Kräfte (und übers Bankkonto reden wir mal nicht). 2010 im Herbst starben kurz nacheinander die zwei ältesten Kater, dann zog Boris ein, der sterbenskrank wurde (Calici ... :( und Schilddrüse), Mikosch hatte Ohrmilben in Zilliardenstärke mitgebracht und mußte wegen FORL seine Zähne abgeben ... es reißt nicht ab. Wahrscheinlich hat einer der beiden neu zugezogenen Kater (heißer Kandidat: Boris) Calici eingeschleppt, gegen die die Impfung nicht anschlägt, so einen mutierten Stamm.
Es läßt mich gar nicht mehr los, die Lilli ist so eine ganz besonders liebe Katze, die auch Besuch förmlich umarmt und mit Schmuseeinheiten überschüttet. Und 11 ist ja nun wirklich noch kein Alter.
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon vilma » Fr 20. Apr 2012, 19:20

Susanne, ich hab's gerade nicht mehr im Kopf - ist Zylexis schon versucht worden, als Immunmodulator ähnlich Interferon?

Das Problem liegt hauptsächlich im Mäulchen, wenn ich es richtig verstanden habe. Ist nur so eine Idee, aber wie weit ist Hannover von deiner Schwester weg? Ich bin ja nun Montag wieder dort bei unserer Fachärztin für Zahnheilkunde - die könnte ich dir für so einen Härtefall wärmstens empfehlen. Igors Fall gab es bis dahin auch nur einmal in der Literatur, aber sie hat ihn dauerhaft wieder hinbekommen. Sie ist wirklich eine Koryphäe auf dem Zahnsektor und gleichzeitig Fachärztin für Innere Medizin. Klar, das wäre unter Umständen eine weite Fahrt und ganz sicher alles andere als billig, aber bevor alle Stricke reißen...?
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Re: Päppeltips gesucht

Beitragvon Rohana » Fr 20. Apr 2012, 20:33

vilma hat geschrieben:Susanne, ich hab's gerade nicht mehr im Kopf - ist Zylexis schon versucht worden, als Immunmodulator ähnlich Interferon?

Das Problem liegt hauptsächlich im Mäulchen, wenn ich es richtig verstanden habe. Ist nur so eine Idee, aber wie weit ist Hannover von deiner Schwester weg? Ich bin ja nun Montag wieder dort bei unserer Fachärztin für Zahnheilkunde - die könnte ich dir für so einen Härtefall wärmstens empfehlen. Igors Fall gab es bis dahin auch nur einmal in der Literatur, aber sie hat ihn dauerhaft wieder hinbekommen. Sie ist wirklich eine Koryphäe auf dem Zahnsektor und gleichzeitig Fachärztin für Innere Medizin. Klar, das wäre unter Umständen eine weite Fahrt und ganz sicher alles andere als billig, aber bevor alle Stricke reißen...?

Oh, Lina, danke Dir! Nein, Zylexis war noch nicht dabei bisher, den Tip gebe ich gleich noch weiter. Und den mit Eurer Wunder-Zahnärztin auch. Meine Schwester lebt in Berlin - Hannover ist natürlich eine weite Strecke ... aber möglicherweise kann sie ja auch erstmal per Mail/Telefon Kontakt aufnehmen und - gern gegen Rechnung - einen ersten Rat einholen.
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