Sorgenkind Tobi

Zum Erfahrungsaustausch, allgemeinen Fragen, unspezifischen Symptomen.

Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon nadia » Fr 9. Feb 2018, 22:15

mortikater hat geschrieben:Wo ist der US gemacht worden? Bei Deiner Tierärztin?

Nein, der ist jedes Mal in einer TK in Würzburg gemacht worden, die sie uns genannt hatte (für Innere Medizin - diese, meinte sie...). Die Auswahl ist hier in der Gegend allerdings begrenzt (Würzburg ist die nächst gelegene, dort gibt es zwei...).

Ich habe ja mit ihr schon telefoniert, auch wegen einer zweiten Meinung gefragt - wir besprechen das nach ihrem Urlaub.
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon Berg-Eule » Fr 9. Feb 2018, 23:17

Ich drücke die Daumen, dass es Tobi morgen weder besser geht. :daumen:
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon nadia » Mo 12. Feb 2018, 17:02

Tobi geht es wieder gut, er frisst normal (viel). So ist das bei chronisch-kranken Patienten: beim kleinsten Unwohlsein denkt man gleich an was Schlimmes... ::?
Bei Silvie mache ich mir gar keine Sorgen, wenn sie mal erbricht oder etwas Durchfall hat. Doch mit ihr muss ich demnächst auch mal wieder zum Durchchecken gehen.
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon mortikater » Mo 12. Feb 2018, 17:56

Ja, Renate, das kenne ich nur allzu gut. Bei meinen anderen Katzen bin ich auch immer recht entspannt, wenn mal einer bricht oder einen Tag schlecht frisst, bei Kimi gehen immer gleich die Alarmglocken an.

Andererseits haben mich die Milkyways überrascht, wie schlecht die mit einem simplen Schnupfen fertig wurden. Das kannte ich gar nicht aus all den Jahren mit Katzen. Die anderen haben zwei bis drei Tage geniest und waren durch. Mit Lina musste ich tatsächlich zum TA, weil die tagelang nicht fraß und sich in der hintersten Ecke des Dachbodens verkroch. Dabei war sie nicht wirklich krank, sie hatte kein Fieber, es war nur Schnupfen. Aber sie war sich selber fremd und hatte Angst vor mir.
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon nadia » Sa 3. Mär 2018, 16:02

mortikater hat geschrieben:Mit Lina musste ich tatsächlich zum TA, weil die tagelang nicht fraß und sich in der hintersten Ecke des Dachbodens verkroch. Dabei war sie nicht wirklich krank, sie hatte kein Fieber, es war nur Schnupfen. Aber sie war sich selber fremd und hatte Angst vor mir.
Es ist wohl bei Katzen wie bei Menschen - jede/r geht anders um mit Krankheit: mancher fühlt sich elend und andere verstehen das manchmal nicht, weil sie selber robuster sind - bei ähnlichen Symptomen.

Aber ich wollte von Tobi berichten: Er wirkt topfit, nervt und frisst, klettert und rauft, kuschelt und schmust... und wird noch mehr verwöhnt, weil man natürlich die Zeit mit ihm nutzen möchte... :D
Inzwischen habe ich mit meiner TÄ gesprochen. Zu dem US-Bild kann sie natürlich auch nicht mehr sagen - und im Befund der TK steht jetzt: Tumore. Irgendwie überzeugt es mich nicht (ich will es natürlich auch nicht glauben...! :( ): ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen den astronomisch schlechten Leberwerten, die durch die Medikamente jetzt wieder in der Norm sind (danach hieß es Leber-Gallen-Entzündung, Tumore praktisch ausgeschlossen!), und den schwarzen Flecken oder erweiterten Gallengängen, die immer noch da sind (und wer weiß wie lange schon da waren...).
Na ja, jedenfalls werden wir versuchen, eine zweite Meinung zu bekommen...: die TÄ hat die TK Hofheim empfohlen - und das war auch vorher schon meine Idee. Allerdings warten wir mit der Narkose noch etwas, um Tobi nicht zu sehr zu belasten. Möglich, dass nichts anderes dabei heraus kommt. Aber vielleicht können die Spezialisten dort mehr erkennen (in der TK hatten sie "sowas noch nicht gesehen" und "gruselig" hieß es anfangs... :shock: ).
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon Berg-Eule » Sa 3. Mär 2018, 16:04

Das sind ja schon merkwürdige Aussagen! Aber wie du schreibst, fühlt sich Tobi wohl - und das ist die Hauptsache. Weiter so! :daumen: :daumen:
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon romulus » Mo 5. Mär 2018, 00:09

Tobi ist schon 15 - sei vorsichtig mit weiterer Diagnostik, zumindest nichts Belastendes, denn ändern wird man vermutlich eher nichts können.
Wäre es ein Tumor, käme eine OP sowieso nicht in Frage - aber da sich die Leberwerte gebessert haben, spricht alles für eine Entzündung und eher nicht für einen Tumor.
Es geht ihm gut und weitere Diagnostik sollte ihn nicht unnötig belasten - kannst Du evt. die US-Bilder bekommen und bei der Zweitmeinung zur Interpretation vorlegen?
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon nadia » Mo 5. Mär 2018, 12:00

Edda, deine Einschätzung erleichtert mich wieder. Danke! :knutsch:
Tobi wird erst 10 Jahre im April ;-) , aber ich werde ihn nicht mit weiterer Diagnostik - Biopsie oder so - quälen lassen. Ich möchte nur mal eine andere Meinung bei der nächsten sowieso nötigen Kontrolluntersuchung (Blutbild und ggf. US) und die bisherigen Bilder zeigen. Ich hoffe, dass die TK in Würzburg mir die Bilder mailt, wenn nicht dann meine TÄ (die hat zumindest schon zwei - das erste und das letzte). Die Fahrt ist halt leider etwas länger...
Kann sein, dass wir danach auch nicht schlauer sind - dann ist es eben so...

Da in Würzburg hat mich doch einiges irritiert. Beim letzten Ultraschall z. B. waren wir diesmal dabei (sonst nicht), konnten zuschauen. Da hieß es: Sehen Sie, die schwarzen Flecken in der Leber sind nicht zurückgegangen, es hat nichts geändert. - Einige Minuten später bei der kurzen Besprechung haben wir diesmal keine Monitorbilder (zum Vergleich) angesehen wie sonst. - Ich habe am Schluß darum gebeten, die Bilder an unsere TÄ zu schicken. "Ja, das von heute schicke ich - ob ich die anderen noch habe, weiß ich nicht..." - Hinterher frage ich mich: Hat sie die früheren Bilder gar nicht angeschaut? Wie kann sie dann vergleichen? ::?
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon romulus » Mo 5. Mär 2018, 12:29

nadia hat geschrieben: Ich möchte nur mal eine andere Meinung bei der nächsten sowieso nötigen Kontrolluntersuchung (Blutbild und ggf. US) und die bisherigen Bilder zeigen. Ich hoffe, dass die TK in Würzburg mir die Bilder mailt, wenn nicht dann meine TÄ (die hat zumindest schon zwei - das erste und das letzte). Die Fahrt ist halt leider etwas länger...
Kann sein, dass wir danach auch nicht schlauer sind - dann ist es eben so...



Genau so würde ich es machen!
Wenn es plausibel erklärt wird, kann man anschließend auch weitere Untersuchungen veranlassen, sofern die Möglichkeit einer Therapie besteht, sonst eher nicht.
Eine zweite Interpretation hilft Euch wahrscheinlich schon weiter!
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Re: Sorgenkind Tobi

Beitragvon mortikater » Mi 7. Mär 2018, 15:51

Wirklich merkwürdig, die anderen Bilder nicht zu archivieren. Ich würde mich auch fragen, wie man dann bitte schön, den vorherigen Zustand mit dem aktuellen vergleichen will.

Kann man nicht erst mal - ohne neue Untersuchung - das US-Bild in der TK Hofheim begutachten lassen? Bei Marnie wurde ja auch kein neues MRT gemacht, die Duisburger Spezialisten haben sich das aus der Lesia-Klinik angeguckt.
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