Große Sorge um Lieserl

Zum Erfahrungsaustausch, allgemeinen Fragen, unspezifischen Symptomen.

Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon mortikater » Mo 24. Apr 2017, 19:25

Ich lese auch schweren Herzens was Ihr beiden Rosis gerade so durchstehen müsst.

Es gibt ja Appetitanreger für Katzen, Mirtazipin (Peritol), hat der TA das in Erwägung gezogen, sicherheitshalber in einer niedrigen Dosierung? Ich weiß aber auch nicht, ob ich das dauerhaft geben würde. Grundsätzlich bin ich mehr dafür, den Dingen ihren Lauf zu lassen, Mika wurde vor meinen Augen auch immer durchscheinender und hinfälliger, aber er hatte nicht solche Probleme wie Lieserl oder Max.
Petra - mit Kimi, Keke, Lotta, Lina und Jona - Mika, Marnie, Naomi, Mette und Tom im Herzen

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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon rosi-maus » Mo 24. Apr 2017, 22:41

Danke... :(
An euch denke ich auch oft, Rosi... ich wünsche euch das Allerbeste :trost:
Ja, es ist ein auf und ab - und es kostet so viel Energie und Kraft, denn man muss
stark sein und realistisch, obwohl man sich gerne verkriechen würde. Es ist schön,
dass wir hier so viel Zuspruch und Verständnis finden.
Der dramatische Zustand von Samstag hat sich zum Glück nicht mehr wiederholt.
Lieserl hatte gestern einen recht guten Tag. Heute früh hat sie mich dadurch geweckt,
dass sie ständig auf dem KaKlo gescharrt hat. Offensichtlich hatte sie das Gefühl, dass sie
Kot absetzen muss, aber es kam nichts. Ihr Bauch hat sich zwar für mich weich angefühlt,
aber ich habe diese panische Angst, dass ich etwas übersehe. Sie war so unruhig und hat ihre
Lippen geleckt. Es kommt ja nur noch wenig Kot, weil sie frisst ja so wenig. Also hab ich sie wieder
eingepackt und bin mit ihr zum TA. Dort gab es zum Glück Entwarnung nach Röntgenbild. Der Darm
sei ein wenig aufgegast und vielleicht hat das den Drang verursacht. Auf jeden Fall arbeiten wir jetzt
wieder mit Laktulose, damit sich nichts festsetzt.
Im Übrigen ist der Kreatininwert natürlich leider wieder auf 295 gestiegen, bei dem starken Medikament
sicher kein Wunder. Wir haben das Medikament bis auf weiteres abgesetzt. Ich habe nicht das Gefühl, dass
es hilft, denn der Tumor wächst nach. Andererseits glaube ich, dass es ihr zu stark zusetzt... mein Bauch sagt,
dass sie es nicht mehr nehmen soll.
Sie hat heute auf der Terrasse in der Sonne gedöst und ab Nachmittag in ihrem Korb. Ihre Medikamente hat
sie genussvoll in Leberwurstkugeln verdrückt und so haben wir den Tag, der wieder so aufregend begann nun
doch recht friedlich verbracht.
Ich hoffe morgen ist wieder ein guter Tag - auch für Max :lieb:
Ganz liebe Grüße
Rosi mit Luna und Louie... und Lieserl und Flinserl ganz tief im Herzen
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Manchmal sitzt sie zu Deinen Füßen und schaut Dich an mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt....!
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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon tanteanna » Di 25. Apr 2017, 08:41

rosi-maus hat geschrieben:Wir haben das Medikament bis auf weiteres abgesetzt. Ich habe nicht das Gefühl, dass
es hilft, denn der Tumor wächst nach. Andererseits glaube ich, dass es ihr zu stark zusetzt... mein Bauch sagt,
dass sie es nicht mehr nehmen soll.


Liebe Rosi, genau das halte ich für sehr wichtig. Dein Bauchgefühl. Chemo ist so eine extrem individuelle Sache, wie beim Menschen auch. Ob es gut oder gar nicht vertragen wird, das kann man nur schwer vorhersehen.
Ich bin auch immer von meinem Bauchgefühl ausgegangen und damit gut gefahren. Du und Lieserl ihr seid eine Einheit (wie Max und Rosi übrigens auch, finde ich :knutsch: ), kennt euch Lieserls ganzes Leben. Es ist richtig, wie du es angehst.
Peritol hab ich Quietsche damals gegeben, eine zeitlang hat es gut geholfen. Aber ich würde es heute nicht mehr geben. Doch auch hier ist deine eigene Einschätzung viel wichtiger als ein Rat von außen.

Viele gute Gedanken schicke ich in Richtung euch beiden Rosis :knuddel: :knuddel:
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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon romulus » Di 25. Apr 2017, 09:19

Ich finde auch, Du machst das vollkommen richtig, Rosi - wir würden auch ein vielleicht lebensverlängerndes Medikament nur nehmen, wenn sich die Nebenwirkungen nicht so dramatisch zeigen und die Lebensqualität beeinträchtigen.
Wenn es ihr ohne das Medikament deutlich besser geht, ist das doch das einzig Wichtige für Euch!
Ich hoffe, es geht noch lange gut!
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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon Berg-Eule » Di 25. Apr 2017, 14:30

Auch ich hoffe, dass Lieserl nun ohne das Medikament eine gute Zeit haben wird. :daumen: :daumen: Da der Tumor weiter wächst, nützt es ja wohl nicht, da würde ich es auch absetzen.

Auch für Max alles Gute! :daumen: :daumen:
Einen lieben Gruß von

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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon nadia » Di 25. Apr 2017, 22:52

Ich denke auch, Rosi, das Lebensqualität vor Quantität geht, wenn die Nebenwirkungen zu stark sind.
Es ist trotzdem sehr schwer zu akzeptieren - für uns! - dass man nicht mehr wirklich "helfen" kann... nur die Zeit möglichst intensiv und lange genießen, die bleibt. Und bei jedem Anzeichen die Angst, jetzt ist es so weit...
Ich wünsche euch beiden Rosis, dass ihr noch eine lange gute Zeit miteinander haben könnt! :knuddel: :knuddel:
(ich meine natürlich jeweils mit Lieserl und Max - nicht ihr zwei miteinander... :oops: ;-) )

Hoffentlich wird es bald wieder schön warm, damit das Lieserl auf ihre Terrasse kann - das liebt sie doch so!
Zur Zeit ist es eher ungemütlich... Tobi und Silvie sind wenig begeistert von ihren Ausflügen ins Gehege.
Zuletzt geändert von nadia am Mi 26. Apr 2017, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Große Sorge um Lieserl

Beitragvon Hexle-Ronja » Mi 26. Apr 2017, 06:15

Ach menno ihr beiden rosies ,lasst euch Mal ganz feste :alleliep:
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