Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Wieder nach Hause gefunden, erfolgreich vermittelt - die glücklichen Ex-Notfälle findet Ihr hier!

Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon romulus » Mo 29. Nov 2010, 21:54

Ich hätte nur einen Tipp mit dem Kaklo: tu doch mal einfach Erde rein - so wie sie es vll. von draußen gewöhnt ist!
Dann könnte man nach und nach immer wieder etwas Streu drunter mischen und sie so dran gewöhnen - wenn sie denn hoffentlich eine Heimat findet!
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Mo 29. Nov 2010, 22:10

Das war auch der Tip der Freundin meiner Schwester! Mit Sand probieren und mit Erde. Der Sandversuch läuft jetzt gerade.

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rosi » Di 30. Nov 2010, 13:35

Die Daumen sind gedrückt, dass es klappt mit dem Katzenklo. :yes:

Vielleicht hat Miez ja irgendwo gelebt, wo sie draussen war, aber trotzdem Familienanschluß hatte, weil sie so zutraulich ist, z.B. Bauern- oder Reiterhof.
Liebe Grüße Rosi

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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Di 30. Nov 2010, 14:02

Reiterhof ist vielleicht auch noch ein Tip, ich muß mal meine Freundin fragen, ob es sowas bei ihnen in der näheren Umgebung gibt. Bauernhöfe in dem Sinn gibt es nicht so viele, das sind hier Großbetriebe (umgewandelte LPGs) und die näheren Nachbarn hat sie durchtelefoniert. Auch beim Tierarzt war nichts bekannt von einer Vermißten und bei den beiden in Frage kommenden Tierheimen auch nicht.
Die Miez ist echt kuschelig, schnurrt sofort los, wenn man sie streichelt oder auf den Arm nimmt. Bei einer Bekannten mit riesengroßem Garten und altem Haus mit diversen Anbauten und Schuppen habe ich gerade auch noch per Mail angefragt ...

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Fr 3. Dez 2010, 15:31

Bei der lieben Schwarzmieze paßt vieles nicht so recht zusammen.

Sie nutzt die Möglichkeit, über die Garage in den Garten zu gehen, nicht, obwohl die beiden angestammten Katzen das fleißig tun. Schwarzmiez muß die sehen, wenn sie an ihr vorbei auf den Heuboden und von da in die Garage gehen oder auf dem Rückweg, und sie muß ja auch riechen, wo die Katzenwege sind. Sie ist jetzt über eine Woche dort und der erste Schock sollte doch auch langsam vergehen. Sie wirkt insgesamt - hmm, wie beschreib ich das? - nicht panisch verstört, aber so sehr still, zurückgenommen.

Schwarzmieze sitzt in ihrem weichen warmen Körbchen (das die Mutter meiner Freundin noch mit Decken zu einer richtigen Höhle ausgebaut hat) in dem ruhigen Kämmerchen und will da nicht weg. Man wollte sie ins Bad umquartieren, weil das Kämmerchen kalt ist. Aber Schwarzmieze kratzt dann an der Tür und will wieder ins Kämmerchen. Sie rührt sich da kaum raus, geht allenfalls mal auf den Heuboden. Z. B. um Weiher und Haufen loszuwerden ...

Das mit dem Klo funktioniert nicht … ::? weder mit Katzenstreu noch mit Sand noch mit Erde noch mit Pappdeckeln noch mit Kanincheneinstreu. Das führte uns ja zunächst zur Vermutung “Freigängerin” - aber dazu passen das totale Nicht-Rauswollen und auch die fehlende Panik wegen Drinbleibenmüssens (z. B. als wir sie in die Küche genommen haben zum Fotografieren) überhaupt nicht. Trotz Kälte, mal die Nase raushalten oder das Geschäft draußen erledigen tun die Miezen ja doch.
Für eine Stubenkatze spricht, dass sie drinnen zufrieden scheint - aber eine ordentliche, gut sozialisierte Stubenkatze würde ihre Hinterlassenschaften doch ins Klo absetzen und nicht auf GLATTE Flächen, wo es überhaupt nichts zuzuscharren gibt. Es gibt ja Miezen, die auf Klovorleger oder Klamotten machen und die "Unterlage" dann zusammenscharren … Es gäbe auch das Heu - aber da rein geht sie nicht.

Schwarzmieze frißt wie ein Scheunendrescher. Sie würde unentwegt fressen, wenn es unentwegt was zu fressen gäbe. Obwohl sie nicht unterernährt ist. Spricht ev. dafür, dass es an ihrem früheren Wohnplatz zuviel Futterkonkurrenz oder nur unregelmäßig Futter gab? Es gibt keine Anzeichen, daß sie Mäuse fängt.

Ihre geschlitzten Öhrchen in Zusammenhang mit der Kastration könnten ev. auf ein Tierschutztier hindeuten. Aber für eine Hardcore-Freigängerin von einer Futterstelle ist sie viel zu zutraulich und will eben auch nicht raus, keine Panik von wegen eingesperrtsein oder so. Sie ist schmusig und hat keine Angst vor Menschen und wahrscheinlich auch nicht vor Hunden. Die kleine Hündin im Haus hat sie einfach ignoriert, beim Tierarzt im Wartezimmer waren etliche, auch sehr aufgeregte Hunde - Miez in ihrem Transportkorb blieb völlig ruhig.

Läßt die Tatsache, dass sie nicht gechipt ist, irgendwelche Rückschlüsse zu? Werden Tierschutztiere grundsätzlich gechipt?

Wir haben nun überlegt, ob sie ev. aus einem Animal Hoarding-Haushalt stammen könnte - kein Katzenklo oder nicht ausreichend oder nicht genug saubere Klos, Tiere nur in einem Raum gehalten, enorme Freßkonkurrenz? Oder bei jemandem, der z. B. durch Alter und/oder Krankheit eingeschränkt ist (war), kein Katzenklo bereithielt und das Tier nur unregelmäßig gefüttert hat?

Das Alter hat der Tierarzt übrigens auf ca. 2 Jahre geschätzt. Aber das ist ja doch oft sehr schwer zu schätzen.

Im Moment sieht es so aus, als ob Schwarzmiezchen erstmal da bliebe, wo sie ist ... nicht ideal wegen des Hundes, aber sie ist da sonst gut aufgehoben, den beiden katzenvernarrten Frauen schon total ans Herz gewachsen und die würden sie sowieso auch nur in einen super-super-obersuperguten Haushalt abgeben.

Wegen der Katzenklo-Problematik hat sich leider die Möglichkeit, die Miez bei meinen Bekannten unterzubringen, zerschlagen. Schade, aber ich verstehe das natürlich. :(

Nachbarn meiner Freundin haben ein halbverhungertes 10-12 Wochen altes Miez an einer Bushaltestelle aufgesammelt und päppeln sie jetzt. Die sucht auch keiner. Was ist das nur ... und auf der anderen Seite die vielen, vielen Anzeigen verzweifelter Dosis, deren Tiere abgängig sind. Mich rief noch eine traurige junge Frau aus Baden-Württemberg an - aber "unsere" Schwarzmiez kann nicht ihre vermißte Katze sein. Das tat mir so fürchterlich leid, ihr das sagen zu müssen.

Soweit das Bulletin zum Wochenende!

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon romulus » Fr 3. Dez 2010, 15:46

Sehr seltsam, das alles....
Zu einem animal hording Haushalt könnte es passen.
Und dass sie einen Chip hat und der nur verrutscht ist und woanders sitzt - kann das nicht sein? Hat der TA auch an den Schultern gemessen? Ich habe schon öfter gehört, dass die Chips wandern können (aber das weiß der TA sicher auch).

Oder sie hat zu einem Reiterhof gehört? Da gibt es sicher keine Kaklos......
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Fr 3. Dez 2010, 16:15

Wegen eines Reiterhofes hat meine Freundin schon überlegt - aber in der Nähe gibt es keinen.
Sie war beim TA dabei, sowohl zuerst die Helferin als auch dann der Doc selbst haben das Lesegerät mehrfach über die ganze Katze geführt, beide Seiten, wirklich gründlich. Leider war da nix, das wäre wirklich zu schön gewesen.

Weil ich überlegt habe, daß manche Leute vielleicht erst nach einiger Zeit ihre Tiere als abgängig melden, habe ich diverse einschlägige Seiten wie Tasso, Tierschutzverzeichnis.de u. a. in der letzten Woche immer mal wieder angeschaut. Auch da leider Fehlanzeige.

Bei katzensuchdienst.de ist meine Anzeige leider nicht veröffentlicht - trotz einer entsprechenden Mail des Seitenbetreibers. Ich habe ihn nochmal angeschrieben, aber sowas sind ja alles ehrenamtliche Projekte, er hat noch nicht geantwortet.

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Mi 15. Dez 2010, 09:17

Ein Mini-Update zum schwarzen Findling:
Die Schwarzmieze heißt jetzt Fanny!

Fanny hat das Futterschlingen eingestellt. Sie frißt manierlich und normale Portionen - sie hat wohl mittlerweile gemerkt, daß immer wieder Futter nachkommt und vielleicht auch, daß es ihr niemand wegfrißt.

Sie hat nach Einsatz von viel Hirnschmalz und Engagement (die Damen sind echt unermüdlich am Tüfteln) mittlerweile ein Klo fürs Pipi akzeptiert! :daumen: Würstchen werden leider immer noch neben die Kiste gesetzt. Sie hat ein zweites Klo dort stehen, in dem meine Freundin auch schon Hinterlassenschaften von Fanny deponiert hat, um zu zeigen "DA muß das rein" - bislang ohne Erfolg. Aber da wird nicht aufgegeben.

Fanny wird immer noch schmusiger, läßt sich ausdauernd kraulen und beschmusen und schnurrt dann wie ein Dieselmotörchen. Wenn meine Freundin in das Katzen"kämmerchen" kommt, wird ihr schon ein Pfötchen aus dem Bettchen entgegengestreckt und Miez wartet auf die Kuscheleinheiten.
Aber sie bleibt insgesamt zurückhaltend und verläßt kaum ihr Körbchen (das mittlerweile zu einer wahren Kuschelburg ausgebaut wurde). Es kommt uns wirklich so vor, als würde sie das nicht kennen, daß man mehrere Räume zur Verfügung hat.

Nun hoffen wir alle, daß Fanny auch noch lernt, ihre Würstchen ins Klo zu setzen ... und vielleicht wird sie auch noch etwas mutiger und traut sich mal aus der Scheune. Sie kann aber auf jeden Fall über den Winter dort bleiben, wo sie sich ihr Obdach gesucht hat, dort wird keine Katze weggeschickt ...

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon romulus » Mi 15. Dez 2010, 11:55

Das ist sehr schön zu lesen, Susanne, dass die Schwarzmiez jetzt in Sicherheit ist!
Alles andere, wie auch immer sie sich entwickelt, muss man abwarten.
Aber sie muss nicht frieren und hungern, das ist das Allerwichtigste!
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rosi » Mi 15. Dez 2010, 12:58

Ach super, dann wird sie sicher auch noch lernen, ihre Würstchen ins Klo zu machen. Ist ja schon ein guter Anfang, dass hat sie doch eigentlich schnell kapiert.

Die Daumen sind jedenfalls gedrückt, denn dann hat die hübsche Schwarze bestimmt eine gute Chance ein schönes neues zuhause zu finden. :daumen:
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Do 6. Jan 2011, 09:33

Nochmal ein Update zu Fanny:

Sie scheint allmählich, ganz allmählich sicherer zu werden und bezieht den Heuboden über dem Kämmerchen in ihre "Wohnung" selbstverständlich mit ein. Nachts geht sie nun raus und, hurra, da wird - zumindest meistens - das große Geschäft erledigt!!!!! Ein Versuch, sie durch das Auslegen von Plastikfolie an ihrem bevorzugten "Kotplatz" in der Scheune dazu zu bewegen, das Klo zu benutzen, war gescheitert. Sie hat ihre Hinterlassenschaften auf der Folie abgesetzt und die dann zusammengekratzt ... :roll:

Fanny wird von meiner Freundin und deren Ma regelmäßig in die Wohnung geholt und man versucht allmählich, den Boxer an die junge Dame zu gewöhnen und umgekehrt. Natürlich immer unter Aufsicht, Katze auf dem Arm und Hund an der Leine! Und es gibt da auch kleine Fortschritte. Fanny möchte aber nach einiger Zeit immer gern wieder in ihr Kämmerchen zurück, obwohl es am Ofen kuschelig warm ist und sie auch eine Zeitlang gern davor auf einem Sessel liegt. Aber das Kämmerchen ist doch immer noch das richtige Zuhause. Die Kuschelburg dort ist mit Schaffellen und einem Hundebett (in das das Katzenkörbchen ganz reinpaßt) weiter ausgebaut worden, und nachts gibts ein Wärmfläschchen rein.

"Sie ist ein Engel!" sagt meine Freundin immer. Fanny läßt sich mit Genuß kuscheln und streicheln, will aber nicht unbedingt sehr lange auf dem Arm sitzen. Sie macht einen zufriedenen Eindruck, ist aber immer noch sehr zurückgenommen. Sehr vorsichtig fängt sie jetzt an, ein bißchen zu spielen.

Was hat die Kleine für ein Glück gehabt, daß sie dort gelandet ist! Die beiden Damen lieben Tiere, haben Katzenverstand, es ist eine ruhige, sehr verkehrsarme Gegend, der ländliche Haushalt verträgt auch eine zeitweise unsaubere Katze, man gibt ihr genug Zeit, sich zu finden und selbstsicherer zu werden. Das hast Du richtig gemacht, Fanny, einfach nicht mehr von den Igelschüsseln weggehen!

Eine Kumpeline für das Schneckchen wird die Fanny aber nicht werden - darauf hatten wir eigentlich noch gehofft. Zum einen nutzt Fanny nun gern den Freigang und zum anderen wäre ein so zurückhaltendes Tier meiner rabaukigen Dominanztrulla überhaupt gar nicht gewachsen ...

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rosi » Do 6. Jan 2011, 12:37

Das sind erfreuliche Nachrichten Susanne. :) Wie toll, wenn so eine zurückhaltende Katze dann doch langsam Vertrauen fasst.

Jetzt sag nur, das Fell hätte gepasst, keine Allergiereaktionen? Ich glaube mich zu erinnern, dass Du getestet hast.

Die Kloprobleme würden sich mit dem dominanten Schneckchen sicher gar nicht lösen lassen. Obwohl, wer weiß, vielleicht hätte Schneckchen ein bisschen vornehme Zurückkhaltung gelernt. :lol:
Liebe Grüße Rosi

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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon romulus » Do 6. Jan 2011, 16:40

Ich lese die Fortschritte mit großem Vergnügen!
Spätestens im Frühjahr wird sich zeigen, wohin es die Mieze zieht!
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Do 6. Jan 2011, 17:03

Rosi hat geschrieben:Jetzt sag nur, das Fell hätte gepasst, keine Allergiereaktionen? Ich glaube mich zu erinnern, dass Du getestet hast.

Bei Fanny hab ich nur den Direkttest gemacht sozusagen: auf den Arm genommen, meine Nase ordentlich ins Fell gesteckt und inhaliert. Da habe ich nichts gemerkt, aber es war natürlich nur kurz. Den Test beim Doc (Haare hatten wir ihr schon abgeschnipselt) habe ich nicht mehr gemacht, nachdem sich dieses Toilettenproblem herausgestellt hatte. Doc und Krankenkasse will ich mal lieber nicht überstrapazieren.

Rosi hat geschrieben:Die Kloprobleme würden sich mit dem dominanten Schneckchen sicher gar nicht lösen lassen. Obwohl, wer weiß, vielleicht hätte Schneckchen ein bisschen vornehme Zurückkhaltung gelernt. :lol:

Die und Zurückhaltung? Kicher ... wie schreibt sich das?!? Nein, im Ernst, die süße Fanny würde hier leider nicht hinpassen, so gern ich sie nehmen würde. Freigang hätte sie ja auch nicht, das ist hier zu gefährlich. ::?

Liebe Grüße
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Re: Schwarze Katze zugelaufen in Nordwestmecklenburg

Beitragvon Rohana » Sa 29. Jan 2011, 10:53

Gestern habe ich Fanny besucht - und natürlich auch meine Freundin :lol:

Es gab klomäßig bei der Schwarzen wieder Rückschläge. Die beiden angebotenen Katzenklos (mit unterschiedlicher Füllung, Streu mit Erde bzw. Streu mit Spänen) hat sie verschmäht und sowohl Weiher als auch Würstchen wieder fein säuberlich auf Pappdeckel und Brettern abgelegt. Dann aber versucht, das zuzuscharren. :roll: Aber da hatte sie die Rechnung ohne die Hausherrin gemacht! Die Mutter meiner Freundin hatte noch eine ganze Rolle Kükendraht (dieses Gitterzeug) rumliegen. Das wurde auf Miezes bevorzugten Klo-Stellen ausgelegt, und, voilà, schon geht es wieder mit dem Katzenklo. Da wird jetzt peu à peu die Füllung immer mehr auf Katzenstreu umgestellt.

Fanny geht frühmorgens offenbar nach draußen, weil sie manchmal bei der Morgenfütterung noch einen nebelfeuchten Pelz hat.

Wir hatten sie gestern eine Zeitlang im Wintergarten bei uns, sie ist total zutraulich, köpfelt, schnurrt, schmust einem um die Beine und ist einfach nur lieb. Nach einiger Zeit will sie dann aber aus der Wohnung raus und wieder zurück in ihre Kämmerchen-/Heuboden-Einliegerwohnung. Es ist nicht mehr so kalt, die Kuschelburg braucht sie jetzt nicht mehr und hat sich stattdessen einen ausgedienten Sitzsack als Liegeplatz gesucht - diese Dinger mit den Styroporkugeln drin, das ist sicher schön warm von unten und paßt sich den Körperformen ideal an. Am Boxer vorbei wird sie auf dem Arm getragen, sie bleibt sehr brav sitzen, der Hund ebenfalls. Meine Freundin hofft sehr, daß sich das so gut weiter entwickelt. Sie hat sich so in die Miez verkuckt, sie möchte sie nicht mehr hergeben.

Fanny ist flauschig weich, das Fellchen glänzt, und sie hat sich einen netten Winterspeck angefuttert. Kein Wunder bei der Versorgung dort! Die Tiere der Familie bekommen alle paar Tage extra für sie gekochte Rinder- oder Hühnerbrühe, die Milch wird angewärmt serviert ...

Liebe Grüße
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