In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Eure Katze ist nicht nach Hause gekommen? Hier gibt es Trost und Hilfe.

In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Rosi » Sa 8. Okt 2011, 11:29

Ich stell das mal hier rein, weil es zum Thema Vermisst gehört.

Heute war ein Artikel in der Allgemeinen Zeitung, bei dem ich sofort an das Verschwinden von Mimi und Maxi gedacht habe.

Es verschwinden wohl wieder sehr häufig Katzen und man vermutet Katzenfänger am Werk. Es wurden blaue Gefrierbeutel mit Innereien gefunden, die vermutlich als Lockmittel benutzt werden und Fallen in unmittelbarer Nähe. Hier der Link zum Artikel.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/rheinhessen/11238674.htm
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon romulus » Sa 8. Okt 2011, 14:08

Ich verstehe nicht, zu welchem Zweck Katzen gefangen werden sollen - für medizinische Forschung nimmt man nur noch selbst gezüchtete Tiere, um die Ergebnisse vergleichen zu können, die nehmen keine unbekannten Straßenkatzen mit unbekanntem Gesundheitsstatus.
Ich verstehe es einfach nicht :(
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Berg-Eule » Sa 8. Okt 2011, 15:32

Aber wie sieht es z. B. bei Kosmetik aus. Wenn man testen will, ob ein Shampoo in den Augen brennt, ist es egal wie gesund oder krank das Tier ist.

Vielleicht verkaufen auch manche die Katzen woanders wieder?

Und wie sieht es mit den Fellen aus? Werden da nicht irgendwo Decken draus gemacht??? Da gibt es doch immer noch den alten (Aber-)Glauben, dass Katzenfell bei Rheuma helfen soll! :roll:
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon romulus » Sa 8. Okt 2011, 16:11

An die Katzenfelle habe ich auch schon gedacht - aber ob sowas in D läuft? :(
Da habe ich so meine Zweifel - das würde doch irgendwann auffliegen und ist bei uns verboten. Die Felle werden wahrscheinlich alle aus China importiert!
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Berg-Eule » Sa 8. Okt 2011, 16:16

Ich könnte mir nur vorstellen, dass die in den Osten transportiert und dort "verarbeitet" werden.

Andererseits könnte man doch in Ländern wie Griechenland viel gefahrloser Katzen einsammeln, bzw. warum hört man nicht von solchen Aktionen auf dem Land, wo es große wilde Populationen gibt. Dass in Städten Katzen geklaut werden, kann ich immer nicht so recht glauben, außer zum Zweck des Weiterverkaufens.

Es hat meines Wissens auch noch nie stichhaltige Beweise gegeben für professionelle Katzenfänger.

Vielleicht ist dort ein Sadist zugange, das könnte ich mir auch noch denken.
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Rosi » Sa 8. Okt 2011, 18:26

Den Sinn des Ganzen kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Wer macht so etwas und warum. Aber ich denke, es muss sicher schon einige Ausmaße angenommen haben, wenn ein so großer Artikel in die Zeitung kommt. ::?
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon mompie » Sa 8. Okt 2011, 21:34

ganz schlimm so etwas...... ich kann allen die sowas mitmachen müssen mitfühlen..... :((

bei uns in der gegend waren es häufig glückskatzen die verschwunden sind....es sind in der umgebung mittlerweile über 15 katzen verschwnden.....

und doch oft werden sie wegen ihres fells gefangen.......einfach nur böse menschen die so etwas tun.
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Rohana » Mo 10. Okt 2011, 12:10

An Tierversuche glaube ich auch nicht - bei solchen Testreihen müssen standardisierte Verfahren verwendet werden, die auch eine Gruppe von "Probanden" mit bekannten Voraussetzungen benötigen. Also wäre es vollkommen sinnlos, auf der Straße eingesammelte Tiere zu verwenden, die erstmal aufwendig durchgetestet werden müßten, welchen Geschlechtes und wie alt sie sind, welche Krankheiten/Impfungen sie haben und und und. Das wäre einfach viel zu teuer, dazu käme die Gefahr, daß ein einziges Tier die ganze "Population" mit irgendwas infiziert und sei es nur Parasiten. Also erst noch Quarantäne??? Die Tochter einer früheren Arbeitskollegin arbeitete als Tierpflegerin bei der Firma Höchst (ja, sie hatte sich bei ihrer Ausbildung auch mal was anderes vorgestellt ...) und bei einem Fest vor etlichen Jahren konnte ich mich ausführlich mit ihr unterhalten. War nicht wirklich das, was man sich unter einem Partygespräch vorstellt, aber interessant. Auch bei der Kosmetikindustrie kann ich mir nicht vorstellen, daß die in ihren Labors etwas mit von der Straße gefangenen Tieren anfangen könnten, aus denselben Gründen.

Bei der Verwendung von Fellen sieht es vielleicht anders aus ... gut gepflegte und ernährte Hauskatzen haben natürlich oft sehr schöne Felle!
Aber wäre es denn wirklich rentabel, hierzulande in der Gegend rumzufahren, Köder auszulegen, Fallen aufzustellen, diese Fallen allnächtlich zu kontrollieren, rauszuschmeißen, was an Unbrauchbarem reingegangen ist (andere Tierarten, Tiere mit unbrauchbaren Fellen) und Köder und Falle neu aufzustellen. Das alles immer unter der Gefahr des Erwischtwerdens. Und die "Verarbeitung" käme dann noch dazu. So übel es klingt, aber ich fürchte, dafür gibt es in Fernost genug Anbieter, wo selbst mit den Transportkosten das alles VIEL billiger und einfacher zu haben ist.

Nichtsdestoweniger GIBT es einfach solche Zeiten, in denen gehäuft Tiere in bestimmten Gegenden verschwinden, auch bei uns im Bekanntenkreis war das schon der Fall. 15 Tiere wie bei Euch, Mompie, das ist heftig! Gabrieles Hinweis auf einen Sadisten klingt für mich aber plausibler als andere Erklärungen. Es gibt ja auch schwer gestörte Menschen, die Pferde umbringen, Hunde vergiften u.s.w. :( Vielleicht würde es die Nachforschungen erleichtern, wenn da mal ebenso wie bei den viel spektakuläreren Fällen der diversen Pferderipper in SOLCHE Richtungen gedacht und seitens der Polizei ermittelt würde. ::?
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon Berg-Eule » Mo 10. Okt 2011, 12:13

Deinen Überlegungen kann ich nur zustimmen, Susanne.
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Re: In Rheinhessen verschwinden immer häufiger Katzen

Beitragvon mortikater » Mo 10. Okt 2011, 13:59

Ich glaube auch, daß es vermutlich schlicht Katzenhasser sind, die da am Werk sind. Gibt ja so Leute, die ausrasten, wenn Katzenköttel im Salatbeet sind.

Für die Besitzer der Katzen hilft der Ratschlag des Amtstierarzts da auch wenig.

„Wenn man jedoch tote Katzen finden würde, sähe das anders aus. Dann wäre es ein Straftatbestand.“ Sein Rat an alle besorgten Tierhalter: „Um vorzubeugen, sollte man alle Katzen unveränderlich kennzeichnen lassen, mit einer Tätowierung oder einem Chip. Dann kann man sie nirgendwo einschleusen, das hilft viel weiter.“

Tot ist tot und weg ist weg.
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